Debatte zur zehnjährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum, Greifswald 22.11.2017

Im Dezember dieses Jahres jährt sich zum zehnten Mal die Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum. Für Vorpommern und die gesamte Grenzregion ist dieses Datum von besonderer Wichtigkeit. Anlässlich des Jahrestages veranstaltet das Pommersche Landesmuseum in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Vorpommern e. V. und im Rahmen des Kulturfestivals polenmARkT am 22. November 2017, um 18:00 Uhr eine Podiumsdiskussion zur zehnjährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum unter dem Titel „Horizonte verlangen nach Bewegung“.

Es diskutieren Frank Gotzmann (Amt Gartz/Oder), Andrea Gronwald (Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V.), Gunnar Mächler (Polizeiinspektion Anklam) und Julita Miłosz-Augustowska (Regionales Raumplanungsbüro der Woiwodschaft Westpommern). Die Podiumsdiskussion moderiert der Journalist und Buchautor Uwe Rada.

Im Gespräch mit Akteuren des öffentlichen Lebens wird in der Podiumsdiskussion auf die durch Schengen in Gang gesetzten Entwicklungen des Zusammenwachsens der Region geblickt und der aktuelle Stand diskutiert. Die Veranstaltung soll zudem Gelegenheit dazu bieten, einen gemeinsamen Blick in die Zukunft zu richten. Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht. Mehr Informationen unter: www.pommersches-landesmuseum.de

Rahmenprogramm:

22.11.2017, 16:00 Uhr – Einführungsvortrag:
Feierabendgeschichte(n): Von der „Friedensgrenze“ zum Schengener Abkommen. Die deutsch-polnische Grenze in Pommern nach 1945

22.11.2017, Tagesausflug aus Szczecin, Lubieszyn, Löcknitz und Pasewalk
In Kooperation mit dem Service- und BeratungsCentrum der Euroregion POMERANIA Schwedt/Oder wird am 22. November ein Tagesausflug in das Pommersche Landesmuseum und die Stadt Greifswald für interessierte Bürger aus der unmittelbaren Grenzregion (Abfahrt ab Szczecin, Lubieszyn, Löcknitz und Pasewalk) angeboten. Das Programm umfasst eine Führung durch das Pommersche Landesmuseum, einen Altstadtrundgang und die Teilnahme an der Podiumsdiskussion zur zehnjährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum. Die Anmeldungen sind bis 17. November bei Dr. Przemysław Jackowski, Service- und BeratungsCentrum der Euroregion POMERANIA, Tel.:  +49 (0) 33 32 – 53 8 925 oder unter sbc.barnim.uckermark@pomerania.net möglich. Teilnehmerbetrag beträgt 10 EUR (regulär) und 5 EUR (ermäßigt). Ein Informationsblatt zur Fahrt finden Sie zum Download unter: https://www.pommersches-landesmuseum.de/fileadmin/Bilder/Kulturreferat/Aushang_FAHRT_DE_Final-1.pdf

Wir laden Sie dazu sehr herzlich ein!

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Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Vorpommern,

10 Jahre ist es jetzt schon her, dass die Grenzen zu unseren Nachbarn verschwanden, doch die Grenzen in den Köpfen sind immer noch da. Gerade in diesen schwierigen politischen Zeiten, sind es die kleinen Projekte für das Zusammenwachsen in der Grenzregion Vorpommern-Westpommern, die etwas verändern. Dabei ist es wichtig, neue Wege zu beschreiten, damit wir auch die Menschen erreichen, die sich bisher noch nicht für den polnischen Nachbarn interessiert haben, und diese von den Möglichkeiten der Region zu überzeugen.

Mit besten Grüßen

Anna Gatzke, Martin Müller-Butz, Mattias Diekhoff, Niels Gatzke, Dr. Marek Fiałek, Martin Schröter, Dr. Przemysław Jackowski

DPG forderte Ausnahme von Pkw-Maut

Die DPG Vorpommern hatte sich aktiv in die Debatte um die Pkw-Maut eingebracht, mit dem Ziel, dass die Euroregion Pomerania, also die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte von der Maut für ausländische Fahrzeuge befreit werden. Denn wer im deutsch-polnischen Zusammenwachsen und in der Entwicklung der Metropolregion Stettin die Zukunft für Vorpommern sieht, kann nur gegen die beschlossene Pkw-Maut sein.

Gerade die einfachen Begegnungen zwischen den Menschen oder der Ausflug in die Hansestädte Greifswald oder Stralsund aus Stettin werden durch die Pkw-Maut infrage gestellt. Die Forderung stieß auf große Resonanz, so erschienen 18 Medienmeldungen in Presse, Radio und Fernsehen. Herausragend waren sicherlich die Meldungen im NDR Nordmagazin, auf der Titelseite des Nordkuriers, ausführliche Berichte im Vorpommernkurier sowie Meldungen auf NDR 1 Radio MV.

Die DPG Vorpommern wird am Thema dranbleiben und die Auswirkungen genau beobachten!