Wir sind Juden aus Breslau

Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933
Ein Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

24.08.2026, 18:30 Uhr,  Ostseekino Kühlungsborn, Waldstraße 1c, 18225 Kühlungsborn-West

08.10.2026, 19:30 Uhr, CineStar Wismar, Schweriner Straße 16, Wismar

13.10.26, 19.45 Uhr, CineStar Stralsund, Frankenstraße 7, 18439 Stralsund

07.09.2026, 19.45 Uhr, Zinnowitz – Sondervorführung im Club-Kino

10.09.2026, 17.30 Uhr, Schwerin -Sondervorführung im Filmpalast Capitol 

Sie waren jung, hatten Träume und blickten erwartungsvoll in die Zukunft. Breslau war ihre Heimat – eine lebendige Stadt mit der damals drittgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands. Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 änderte sich ihr Leben radikal. Aus Nachbarn und Mitschülern wurden Ausgegrenzte und Verfolgte, aus Heimat wurde ein Ort der Bedrohung. Viele mussten fliehen, andere wurden deportiert und ermordet.

Im Mittelpunkt des Films stehen 14 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen (Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg), die als Kinder und Jugendliche in Breslau aufwuchsen und die nationalsozialistische Verfolgung überlebten. Sie erzählen von ihrer Kindheit, von Verlust und Flucht, von Überleben und Neuanfang. Ihre persönlichen Erinnerungen machen Geschichte unmittelbar und geben der sogenannten „Generation Exodus“ ein Gesicht und eine Stimme.

Die Filmemacher Karin Kaper und Dirk Szuszies verbinden die individuellen Lebensgeschichten mit historischen Bildern und Dokumenten. So entsteht ein eindringliches Porträt einer jüdischen Generation, deren Lebenswege durch Verfolgung, Emigration und die Suche nach einer neuen Heimat geprägt wurden.

„Wir sind Juden aus Breslau“ ist zugleich eine filmische Spurensuche nach einer untergegangenen jüdischen Welt und eine Brücke in die Gegenwart. Gerade angesichts des wieder zunehmenden Antisemitismus und nationalistischer Strömungen erinnert der Film daran, wohin Ausgrenzung, Hass und die Entrechtung von Minderheiten führen können.

Ein bewegender Film über Erinnerung, Verlust, Überleben und die Kraft, trotz allem neu anzufangen.

Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern bei der 34. Leistungsschau in Torgelow vertreten

Die Stadt Torgelow und der Leistungsschauverein Uecker-Randow e. V. laden am 20. und 21. Juni 2026, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, zur 34. Leistungsschau in die Stadthalle Torgelow ein. Unter dem Motto „Torgelow erleben!“ präsentieren sich Unternehmen, Vereine, Institutionen und Organisationen aus der Region mit einem vielfältigen Angebot für die ganze Familie.

Auch die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist gemeinsam mit ihren polnischen Partnern vor Ort vertreten. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, gemeinsame Projekte sowie kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten im deutsch-polnischen Raum zu informieren. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, mit Vertreterinnen und Vertretern der Gesellschaft sowie Gästen aus Polen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Für kulinarische Genüsse ist ebenfalls gesorgt: Am Stand der DPG können die Gäste die beliebten Pierogi, die traditionellen polnischen Teigtaschen, genießen und dabei ein Stück polnischer Kultur kennenlernen.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf interessante Begegnungen und anregende Gespräche im Zeichen der deutsch-polnischen Freundschaft.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Stadthalle Torgelow!