17.11.2018 in Greifswald: Polnisch-Crashkurs

Sie sprechen noch kein Wort Polnisch? Dann lernen Sie mit uns die wichtigsten Sätze und „Eisbrecher“ auf Polnisch, die Sie bei jedem Besuch im nahen Nachbarland anwenden können. Ein bisschen Landeskunde und interkulturelle Tipps werden auch nicht fehlen, ebenso wie der Spaß am Sprachenlernen. Und wenn Sie zu denjenigen gehören, die Furcht vor der polnischen Aussprache haben, dann sind Sie in unserem Polnisch-Crashkurs richtig. Mehr zum Dozenten Dr. Grzegorz Lisek unter: www.linguaextra.de.

Samstag, 17.11.2018, 10:30-12:00 Uhr
Universität Greifswald, Ernst-Lohmeyer-Platz 3, Raum 2.06
Eintritt frei. Polnisch-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 15.11.2018 per E-Mail an: info@dpg-vorpommern.de.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V. in Kooperation mit dem polenmARkT e. V.

Flyer: Polnisch-Crashkurs

 

Aktuelles: polenmARkT

Elf Tage lang laden vom 15. bis 24. November die polnischen Kulturtage „PolenmARkT“ auch im Jahr 2018 mit einem vielfältigen Programm wieder dazu ein, an zahlreichen Orten zwischen der Greifswalder Innenstadt und Schönwalde II sowie in weiteren Städten Mecklenburg-Vorpommerns die äußerst facettenreiche und spannende Kultur Polens live zu erleben.

Lesungen mit Autoren wie Karolina Kuszyk (Krupp-Kolleg) und Matthias Kneip (Greifswald und Stralsund) gehören ebenso dazu wie ein Literaturprogramm speziell für Kinder mit den Kinderbuchautoren Zofia Stanecka und Marcin Pałasz sowie mit dem Greifswalder Theaterpädagogen Jan Holten in der “Schwalbe”, in der Stadtbibliothek (Greifswald) und in mehreren KiTas und Schulen in der Region. Musik wird in den unterschiedlichsten Tönen erklingen: Folk-Pop mit Hubert Szczęsny bei der Eröffnung und im Gutshaus Ramin, Jazz mit dem Gitarristen Marek Napiórkowski im St. Spiritus, Punk mit der legendären Band Moskwa im Klex und Klezmer mit den jungen Meistern von Klezmafour im Theater Vorpommern. Freunde des Films können sich auf Filmabende im Pommerschen Landesmuseum, im Schloss Griebenow und in der Brasserie Hermann sowie auf die Kurzfilmabende mit Szczecin European Film Festival sowie mit Studierenden der Kunstakademie Krakau freuen.

Vorträge zur polnischen Geschichte, die Ausstellung  „Grenzüberschreitender Horizont“ mit Malerei und Fotos von etwa 20 polnischen Künstlern, die überwiegend aus dem Raum Szczecin stammen (Pommernhus), die Inszenierung „Projekt Mutter” des Stettiner Theaters KANA, die mit den Mythen zur Mutterschaft aufräumt, nach denen die junge Mutter in einem fort vor Liebe und Glückseligkeit zu leuchten hat, sowie die Auftritte des Clubs der polnischen Versager (Trassenheide, Stralsund und Schwerin) runden das Programm ab. Zum Finale konzertieren die Vołosi, ein geigengeführtes Quintett aus den Karpaten mit magischer Mischung aus Klassik und traditioneller Karpatenmusik, gepaart mit Phantasie und Handwerkskunst, und Ego vs. Emo mit einer Fusion aus elektronischer Musik mit Live-Geige, Saxophon und Drums im St. Spiritus. Das vollständige Programm und Informationen finden Sie auf www.polenmarkt-festival.de.

Herzliche Einladung also zum bunten Fest polnischer Kunst und Kultur – Zapraszamy!

Horizonte verlangen nach Bewegung

Zu einer Debatte zur zehnjährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum haben die Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg im Pommerschen Landesmuseum Greifswald in Kooperation mit der DPG Vorpommern und dem polenmARkT – Festival der polnischen Kultur ins Pommersche Landesmuseum eingeladen. Ein Blick zurück rief in Erinnerung, wie lang der Weg zu solch einer heute als selbstverständlich erscheinenden Begegnung gewesen ist. Die Erfolge der letzten zehn Jahre sind in der Tat beachtlich, in der Zunahme der Qualität der grenzüberschreitenden Kontakte im Alltag wie auch auf offizieller Ebene, so besonders sichtbar in der Vitalisierung des Lebens in den Gemeinden entlang der Grenze durch Zuzug polnischer Familien. Thematisiert wurden aber auch noch ganz konkrete Hindernisse, wie der nach wie vor mangelhafte Ausbau bzw. die nicht vorhandene Kompatibilität der Verkehrsinfrastruktur. So gebe es zwar zweifelsfrei einige Leuchtturmprojekte wie die grenzüberschreitende Strandpromenade auf Usedom. Gleichzeitig, so Frank Gotzmann Amtsdirektor von Gartz (Oder), sei es derzeit immer noch nicht möglich, eine Buslinie des Stettiner Stadtverkehrs über die Grenze hinweg für eine Station zu verlängern. Für die polnische Seite wiederum sei es aufgrund stärker zentralistischer Strukturen nicht immer einfach, sinnvolle regionale Initiativen zeitnah umzusetzen. Das konnte Julita Miłosz-Augustowska aus ihrer Praxis als Raumplanerin in Stettin anschaulich verdeutlichen. Gunnar Mächler, Leiter der Polizeiinspektion Anklam, widerlegte mit statistischen Daten ein Anwachsen der sogenannten „Grenzkriminalität“.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Partner und an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Ihr Engagement!