04.06.2020 Online: Polen in Zeiten von Corona – Comeback alter Stereotype?

Flyerbild - Polen in Zeiten von Corona

Wie lebt es sich in Polen in Zeiten von Corona? Wie wird in Polen mit der der Gefährdung der Pandemie umgegangen? Welche Maßnahmen hat die polnische Regierung durchgeführt und wie begründet? Wie geht die Gesellschaft damit um? Wie wird in Zeiten geschlossener Grenzen auf Deutschland geschaut? Diese und anderen Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Wir werden dabei unterstützt von:

  • Dr. Erik Malchow, Kommunikationstrainer und langjähriger Experte unser deutsch-polnischen interkulturellen Trainings,
  • Niels Gatzke, Projekt „perspektywa“ der RAA Mecklenburg-Vorpommern, der sich mit dem deutsch-polnischen Zusammenleben beschäftigt und
  • Marta Szuster, Engagierte Bürgerin und Gemeindevertreterin aus Mescherin, die sich für die Öffnung der Grenze einsetzt.

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an, Sie bekommen dann einen sicheren Zugang für das Gespräch. Um teilnehmen zu können, brauchen Sie einen Computer, Tablet oder ein Smartphone mit Internetzugang oder Sie können sich auch per Telefon dazu schalten. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Kontakt/Anmeldung: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern, Arsenalstr. 8, 19053 Schwerin, schwerin@fes.de, www.fes-mv.de oder 0385 / 555 85 915.

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V.

Flyer: Polen in Zeiten von Corona

2.2.-11.3.2020 in Greifswald: Ausstellung „Flaschenpost aus dem KZ“

Im Jahr 1975 fand bei Neubrandenburg eine spektakuläre Ausgrabung von Dokumenten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs statt. Polnische Mädchen und Frauen, die im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren, hatten in den Jahren 1942 und 1943 Briefe, Gedichte und Informationen über die Verbrechen aus dem Lager geschmuggelt. Ihre Verbündeten waren polnische Männer, Ärzte und Fähnriche, die die Nationalsozialisten im Kriegsgefangenenlager Neubrandenburg-Fünfeichen festhielten. Zwischen beiden Gruppen wuchs eine innige Beziehung – getragen von gegenseitiger Sorge, von konkreter Hilfeleistung und von Geschenken. Die Ausstellung ist ein Projekt von zeitlupe / Stadt. Geschichte & Erinnerung der RAA M-V. Sie entstand im Rahmen eines deutsch-polnischen Jugendprojekts, das die Bibliotheken der Partnerstädte Neubrandenburg und Koszalin durchführten.

Programm der Gedenkveranstaltung:
Sonntag, 02.02.2020, 11.30-12.00 Uhr
Greifswalder Dom, Domstraße 54, 17489 Greifswald
Begrüßung: Dompastor Dr. Tilman Beyrich, Anna Gatzke (DPG Vorpommern), Tobias Paul (FES MV)
Lesung: Georg Meier (Kulturschaffender) liest aus den Briefen

Eine Veranstaltung der evangelischen Gemeinde St. Nikolai Greifswald, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V. und Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV (FES). Die Ausstellung kann gebührenfrei bis 11.03.2020 besichtigt werden. Öffnungszeiten: Mo-Sa: 11.00-16.00 Uhr, So: 11.30-15.00 Uhr. Kontakt: Pastor Dr. Tilman Beyrich, 03834-2627

Flyer: Einladung Ausstellung Flaschenpost aus dem KZ